„Reden wir über Sex, Herr Reporter!“

•19 Februar, 2009 • Kommentar schreiben

„Reden wir über Sex, Herr Reporter!“

Teil I

Herr Williams!

Herr Williams, so ratlos kennt man Sie ja nicht!

Es war im Januar, an einem Samstagnachmittag in einer sonst nicht nennenswerten Stadt.

Unter all den Künstlern darf ich ruhig behaupten, dass die Musikerzunft die größten Plagegeister in den Kreativberufen hervorbringt. Einen eben solchen durfte ich in einem behaglichen und warmen Cafe in der Fußgängerzone an jenem Tag als Interview-Partner begrüßen. Sein neues Album wurde als gelungene Abkehr von der klassischen Pop-Schnulze hoch gelobt. „Musik ist wieder erwachsen“ schrieb ein städtisches Szenemagazin über das Werk dieses, das wird sich später gewiss bewahrheiten, irren Sängers.

Erfahrungsgemäß lassen sich solche Leute immer ein wenig mehr Zeit. Dennoch war ich überrascht, als mir ein Mann in den Mittdreißigern beim betreten des Cafés zu einem Tisch wies, und mich auf seine überspitzte Pünktlichkeit hinwies.

„Nein, Sie sind nicht spät dran Herr…“

- „…Williams. Guten Tag, freut mich. Wir haben telefoniert. Nein ich bin angenehm überrascht, wissen sie.“

Ich streckte ihm die Hand zum Gruße Entgegen. Trotz seines Alters, waren seine Hände weicher und unberührter, als der Arsch einer 17-Jährigen. Er erzählte weiter.

„Ganz meinerseits. Wissen sie, ich bin’s gewohnt immer ein bisschen früher zu einem Treffen zu kommen. Immer früher, als die Leute mit den ich mich treffe.“

Er grinste und das durchdringend. Unter seiner getönten Brille legten Krähenfüße eine Fährte zu seinen kleinen schmalen Augen. „Setzen wir uns. Dort vorne. Die Kellnerin, die diesen Tisch bedient, muss eine schöne Mutter haben.“

Sein Grinsen erreichte die nächsthöhere Stufe. Er bewegte sich fast tänzerisch an den Tischen vorbei. Wir nahmen Platz, warfen unsere Jacken über die Stühle. „

Möchten sie was trinken, Herr Williams? Einen Grappa vielleicht?“

„Sehr großzügig, danke, aber das ist nicht nötig“, winkte ich seine Offerte ab.

„Ach, kommen Sie, machen Sie sich locker“, erwiderte der Musiker, immer noch grinsend wohlgemerkt. „

Bedienung!“ rief er durch den Laden, „Bedienung!“

Eine junge brünette Kellnerin, drehte sich prompt um, und kam auf uns zu. Ihre weiße gerüschte Schürze war um die herrlichste Taille gebunden, die ich seit langem gesehen hatte.

„Zwei Grappa, für mich und meinen Reporterfreund.“

„Zwei Grappa, für mich und meinen Reporterfreund.“

Der Musiker beugte sich vor, als er der Kellnerin die Bestellung aufgab. Seine Augen, wie geankert in ihren und dazu die geübte Stimme; beides hatte einen hypnotischen Ansatz. Die kleine lächelte, ehe sie sich umdrehte. Der Musiker ging mit seiner linken Hand durch sein schütteres Haar, strich sich anschließend über’s Gesicht und stützte seinen Kopf anschließend ab. Seine silbrig-grauen Augen scheinen auf Frauen eine magische Wirkung zu entfalten, ich hingegen empfand es mehr als unangenehm, als mich eben diese anstarrten.

Ich hätte ihm wahrlich noch ein paar Jahre mehr zugemutet. So wie sein Gesicht aussah, merkte man ihm aber an, dass jede einzelne Falte und Narbe, jeder einzelne Augenring hart erarbeitet wurde. Einige mögen das Charakter nennen, das Resultat von nächtelangem Saufen und Ficken.

„Wissen Sie, ich habe Ihr Album gehört, nicht nur einmal. Sie schlagen, zumindest was die breite Masse betrifft, ungewohnte Töne an. Vor allem in Sachen…“

„Sex“, unterbrach der Musiker mich.

Er fuhr fort: „Sprechen wir mal in Tatsachen. Wenn Sie, Herr Williams, eine Frau lieben, kommen sie nicht daran umher. Aber das ist nichts Neues. Sex und Liebe wird seit dem es die Musik gibt besungen.“

„Das mag Stimmen. Aber selten zuvor so deutlich und direkt. Ich meine in einem Ihrer Songs Lobpreisen Sie die Vulva“, warf ich ein.

„Muschis…ich liebe Muschis!“ Er holte gehörig viel Luft, als würde er gerade an einer solche riechen und versank für einen Augenblick in seiner Gedankenwelt.

„Ja, in der Tat, in der Tat. Wissen Sie, ich habe mit vielen Frauen geschlafen. Von der Abiturientin vom Land, die gerade in die Großstadt gezogen ist, bis hin zur reifen Karrierefrau. Große, Kleine, Dicke, Dünne, Schwarze und Weiße, viele Thais. Wenn diese Frauen eines gemeinsam haben, dann das zwischen ihren Beinen, mögen sie graziös sein wie die einer griechischen Statue, oder so dick wie Kartoffelstampfer; zwischen ihren Beinen ist das Tor zum Glück. Vulvas…“

Ich verstand, wobei ein Satz von einem Al Pacino Film entlehnt worden waren.

„Schreiben Sie die Songtexte, oder bekommen Sie Unterstützung?“

„Ich bitte Sie“, jetzt war sein spitzbübisches Grinsen endgültig verblasst.

Offensichtlich bin ich ihm zu nahe getreten. „Ja, das ist mehr als deutlich“, versuchte ich mich schlichtend.

Danach warf er plötzlich ein: „Ich war 21 als ich meine erste Frau hatte. Ziemlich spät, was? Ich war auch der letzte unter uns, der einen weggesteckt hatte. Das erste Mal vergisst man nicht so schnell, sagt man. Ehrlich gesagt weiß ich nur noch, wie gut sich diese Schenkel angefühlt haben. Ah, göttlich! Und Wissen sie was? Danach habe ich Blut geleckt. Hahaha!“

Sein Gelächter war ansteckend, ich konnte mich selbst kaum zurückhalten. Die Leute am Nachbartisch starrten zu uns herüber.

Verstehen Sie, Herr Williams? Ich habe Blut geleckt.

„Verstehen Sie, Herr Williams? Ich habe Blut geleckt. Hahaha!“

„Ja haha! Klasse! Gutes Wortspiel!“, hustete ich ein Lob aus.

Der Kerl war ein alter Hase. Er hat nicht das durchlaufen, wie viele seiner Freunde. Erste große Liebe mit 22, danach zwei Jahre mit der Freundin eine Wohnung teilen, ehe es nach dem Studium, oder dem Karriereschub, vor den Traualter geht. Du bist 24 und wirst dein Leben lang nur mit einer Frau schlafen. Ganz gelassen erzählte er, wie er sich als Beobachter sah. Klar zuerst bist du stolz auf deine Jungs, wie sie heiraten und was sie aus sich machen. Aber mit der Zeit, werden es beim Stammtisch am Donnerstag immer weniger und weniger Junggesellen. Und dann willst Du von der scharfen Mieze erzählen, die Du letzte Nacht flachgelegt hast. Wo Du früher auf Begeisterung und Johlen gestoßen bist, wird Dich nur noch ein wehleidiges und gezwungenes Lachen erwarten, ehe man ein neues Thema anreißt.

Ich hatte sichtlich viel Mühe, das Gesagte zu notieren. Zumal der Kerl darauf beharrte, in vielen Nebensätzen zu reden.

Wäre die Bedienung nicht gekommen, hätte der Gute gar nicht mehr aufgehört zu reden. Wieder widmete sich der Musiker der Bedienung. Ernsthaftigkeit AUS, Haifischgrinsen AN. Gedanklich rieb er sich bestimmt die Hände. Ich erwartete nichts Heilvolles.

„Vielen Dank für die Grappe, meine Gute. Ich möchte Sie jedoch etwas fragen.“

Die junge Dame riss ihre Rehaugen auf, zeigte mit der Hand auf ihre Brust, ihre schöne Brust, und sagte mit einem Mix aus Verblüffung und Scham: „Wie? Mich? Was wollen Sie denn Wissen?“

Der Musiker wies sie mit einer beruhigenden Geste darauf hin, es gäbe nichts worüber man sich aufregen müsste – ‚Business as usual’ eben.

Er lenkte ihren Blick auf mich: „Wissen Sie, mein Freund hier hat ein Problem mit seiner Freundin. Aber offensichtlich läuft es in die falsche Richtung.“

„Oh, was denn?“

„Das erzähle ich ihnen“, setzte der Kerl fort, „vorigen Monat hat er seine Freundin betrogen. Mit einer Kollegin, nicht wahr?“

Jetzt bestand das Spiel aus drei Parteien. So ein Drecksack!

„Mit der süßen Praktikantin, stimmt’s?“

Ich wollte ihm die Tracht Prügel meines Lebens verpassen. Es wurde noch schlimmer.

„Aber das ist nicht das Problem. Seine Freundin hat einen Latex-Tanga auf deren WC gefunden, das diesem Mädel gehört. Nach einem großen Drama hat er seiner Freundin erzählt, dass er ein Latex-Fetisch hat, und sich gerne in so was hineinschmeißt, natürlich um von der Affäre abzulenken. Nun heute später, erzählt er mir, dass es seine Freundin total anmacht, wenn er diesen Tanga trägt. Jetzt verlangt sie fast jede Nacht von ihm, dass er ihre Unterwäsche anzieht.“

Das wurde mir zu Blöd. Ich war kurz davor aufzustehen und zu gehen. Der Unterkiefer der Bedienung schien nur einige Zentimeter über den Boden zu hängen. Sichtlich überfördert, versuchte sie sich als gute Zuhörerin abzumühen. Ich hatte die schnauze endgültig voll.

Doch der Musiker flunkerte unbehelligt weiter: „Was soll das? Ich meine, was soll er tun? Soll er seiner Freundin berichten, dass er den String von einer Affäre hat?“, Er wendete seinen Blick kurz zu mir, zog mich ins Gespräch,

„Nun Irgendwie bist Du doch noch in dein Mädchen verknallt…?“

Die letzte Zigarette

•12 Februar, 2009 • Kommentar schreiben

..Die letzte Zigarette..

…sie schmeckt anders, als die Siebzehn, die ich zuvor aus der Schachtel rupfte. Beinahe leichter, aber befreiender dafür um kein Bisschen. Eine etwas ironische Wertschätzung, von fünf Minuten des Todes, in denen man raue, die Kehle schmirgelnde Luft einatmet, ausbläst, einatmet, ausbläst…

Zwischen Ziegefinger und Daumen sollte für einen Autor im Grunde nur Platz für einen Kugelschreiber sein. Wer sich mit dem Wesen eines Schriftstellers schon einmal auseinandergesetzt hat, weiß, dass gerade zwischen diesen zwei Fingern Elemente der Versuchung und Ablenkung Posten bezogen haben. Ein Vierzentiliterglas, gefühlt mit Wodka, die weichen Schamlippen einer Frau, oder eben eine Zigarette. Wie viele Handlungen und Geschichten ich diesen beiden Fingern zu verbuchen habe; in der Bilanz stellen sie als Abschreibungen einen nicht nennenswerten Wert dar.

Dreiviertel der Kippe sind weggeraucht, das Zimmer stinkt. Idealistische Überlegungen finden beim Rauchen keinen Platz. Nicht bei mir. Denn was ist ein Weltverbesserer, der sich so rücksichtslos gegenüber seiner eigenen Gesundheit verhält? Bei der Hälfte der Zigarette und nach mehrmaligem Abaschen, merke ich, dass die zu Wörtern und Phrasen gereihten Lettern langsam eine absurde philosophische Dichte annehmen. Es ist ungewollt und es gefällt mir nicht. Ich beginne darüber nachzudenken, ob ich mich noch auf den zum nächstliegenden Zigarettenautomaten zu machen sollte. Donnerstag, 1 Uhr und dreißig Minuten, Status quo. Aber nein, huscht ein Gedanke in meinem Kopf, ohne eine Fährte einer nachvollziehbaren Begründung zu hinterlassen.

Noch zwei Züge, wenn’s hochkommt drei. Ich mag nicht verschwenderisch sein, nicht beim Anblick der letzten lächerlichen Zigarette. Mittlerweile ragt sie wie ein kleiner verkümmerter Fortsatz zwischen Daumen und Zeigefinger heraus.

Ich atme noch einmal die schmirgelnde Luft ein, und aus, ein und aus, zerdrücke den ockerfarbenen Filter auf den anderen siebzehn Kippen, die sich im Aschenbecher zu anschaulicher Größe aufgetürmt haben.

Erstaunlich dann doch; ein voller Aschenbecher als Indikator für gewissenhaftes Arbeiten.

Bin eben Zigaretten holen – gleich wieder da.

Huren

•9 Januar, 2009 • Kommentar schreiben

Frauen…

Sehen Huren, Nutten, Protestierte als Konterfeit für den geldlichen missbrauch des weiblichen Geschlechts an. Man(n) kommt, bezahlt und verschwindet, was einen Dorn im Auge der modernen, selbstbewussten Frau darstellt. Der Mann der 90er dachte, zumindest klischee-belastet nicht weniger so.

Sprechen wir doch das Kind bei dem Namen an: Huren.

Eine Hure ist, wenn man sich dem Klischee bedienen darf, eine Frau, die sich der kommerziellen Zwecke einen Mannes durch Gewalt (des Geldes) anpassen muss.

Ja!

Aber hat sich je eine durchschnittliche Frau in erstaunen versetzt, wenn sie auf einer Rotlichtmeile unerwünscht war?

Denn auch hier spielt die (männliche?) Ökonomie eine entscheidende Rolle.

Huren in großen und weltbekannten Kiezen sind stark. Sie sind wohlhabend. Ja, kein Mann ist notwendig, um ihnen ein Haus zu finanzieren.

Sprechen wir ab jetzt eine eindeutige Sprache:

Es ist ein stinknormaler Dienstag. Der Kiez einer bekannter deutschen Großstadt blüht dennoch auf. Fünfzig Euro, schlägt mir eine Hure, sie ist Blond, hat Brüste prall wie frisch gepflückte Melonen, und ein professionelles Lächeln, noch mal fünfzig Euro, so sagt sie i ihrer erotischsten Stimmelage würde der Sex mit ihr kosten. Ich halte meinen Kopf zwischen die Glastuer, mustere sie von ihren kurzen, dennoch knackigen Schenkeln, bis zu ihren Titten. Ihr Höschen ist leicht verrutscht.

Mitleid erschleicht mich. Ich rede mit ihr. „Hier, ich schenke Dir meine dreißig Euro“, sage ich des besten Willens.

Sprechen wir erneut in Fakten, liebe Männer, aber vor allem liebe Frauen.

Eine selbstständige Hure in einer Großstadt (wie Hamburg) verdient in einem Monat , mehr als ein normaler deutscher Arbeiter in zwei Jahren. Rechnen Sie bitte, und sie kommen auf knapp 60.000 Euro. Das glaubte ich selbst nicht, bis sie ihre Autoschlüssel hervorzog und auf Fernbedienung drückte. Ich sah in eine Enge Gasse, blickte auf, und sah, wie die Rücklichter eines Porsches zweimal aufblinkten, ehe ich mich der Hure wieder zuwandte. Selbstbewusst, geschäftstüchtig. Anscheinend, und das bestätigte mir eine der Prostituierten später, anscheinend bin ich in ein Bordell geraten, deren Huren sich ohne Männer organisieren. Genauer auf das eingehen, was ich und entsprechende Hure(n) noch gemacht haben, will ich nicht. Nur eines will ich loswerden: Diese Frauen, leben ihr Leben. Ich fragte eine, ob sie damit nicht aufhören wolle, was sie belächelte. Bei diesem Monatsgehalt kann ich das verstehen. Es mache ihr Spaß, war ihre Antwort. „Es“ ist ihr Beruf.

Diese Frauen sind nicht minderwertig. Solange wir Männer uns auf deren Territorium bewegen, sind wir schwach. Und das ist ihr Kapital.

Sie kennen unsere Schwachstellen bis ins Detail. Sie manipulieren uns. Für Sex erst 50, dann 200, dann 500 oder mehr Euro. Frauen spotten, Männer nicken.

Eine „Hure“, liebe Frauen, ist für einen Mann keine „Hure“.

Oh Sinnerman…

•26 Oktober, 2008 • 1 Kommentar

Erotische Offenbarung von Derek Caballero

Erotische Offenbarung von Derek Caballero

Ich resigniere. Als ich mich gestern Morgen im Spiegel betrachtete, wurde mit klar, dass diese Jahre nicht spurlos an einem vorbei schleichen würden. Klar, oft bekomme ich zu hören, dass ich noch jung sei, noch alles vor mir haben würde. Mittlerweile haben sich in meinem von Trunkenheit geschundenem Gesicht etliche Ansätze von Falten eingeschlichen. Komischerweise sprießt nach jeder langen Nacht jede einzelne Bartstoppel von neuem aus meiner  frisch rasierten Haut.

Ich flüsterte ihr ins Ohr „Scheiss drauf, ich will dich jetzt küssen“. Sie tat es. Als gäbe es keinen morgen. Aber es gibt immer einen Morgen. Doch auch wenn es ihn gäbe, war es mir egal. Mit beiden Händen hielt ich ihren Kopf fest. Ihre Zunge tastete in meinem Mund nach der Versuchung. Ich versuchte mich an diese delikaten Brüste von letzter Nacht zu erinnern, die ich freudig im Club massierte. Ihre kleinen zierlichen Brustwarzen, die ich zwischen Zeige und Mittelfinger nahm und rieb – herrlich.

Ich sagte ihr, dass ich dafür in die Hölle kommen würde. Sei es so. Denn in meiner Vorstellung erwartete mich im ewigen Fegefeuer ein Barbecue mit dem besten Kartoffelsalat. Am Morgen danach erweckten diese prachtvollen Titten das Verlangen in mir, mich unter der Dusche an einer bestimmten Stelle besonders gründlich einzuseifen. Ich habe mir diese Titten verdient. Genauso, wie ein Feierabendbier nach einem harten Tag oder ein Champions League Spiel des FC Bayern im Free-TV. Davon war ich vollends überzeugt.

Es ist vierzehn Uhr, denke ich. Schon wieder. Als ich Pissen gehe fällt, habe ich wieder ihr unschuldiges Lächeln vor Augen. Es gab eine Zeit, in der ich davon überzeugt war, dass Frauen allesamt Engel sind. Das Leben bestrafte mich für diese Dummheit mit Jungfräulichkeit. Ich will auch nicht sagen, dass sie Dämonen sind, deren einzige Daseinsberichtigung daraus besteht, dich nach und nach geistig wie körperlich zu zermürben. Ein paar Whiskey und Tequila – dazu einen Wodka on the Rocks und einen Wodka-Redbull müssen es wohl gewesen sein.  Mein Gesicht hat Charakter und es hat mich unzählige Drinks und lange Nächte gekostet, um das hinzubekommen. Sie sagte, sie liest meine Geschichten. Kleines, dafür bist Du zu jung, sagte ich ihr. Sie verstand es nicht. Sie küsste mich.