Halt die Klappe und…
Halt die Klappe und…
Ich hasse Reptilien und ich glaube deswegen vermied ich es bisher Schlangenlinien zu gehen. Die letzten paar Tage vor Heiligabend kennt der Überfluss bekanntlich keine Grenzen. Wovon ich zuviel hatte? Ego und Blutalkohol – eine verflucht gefährliche Mischung. In der Discothek fühle ich mich so, als wäre ich in einem Zeitvakuum: Die Zeit scheint nicht zu verstreichen. Ich sitze an der Bar – genug vom Tanzen – und gönne mir nicht nur Männergespräche, sondern auch drei Tequila Silver. „Klopf Klopf, ich bin’s: Testosteron.“ Flüstert mir eine innere, aber nicht unbekannte Stimme zu. Ich gehorche dieser Stimme und willige ihrer Forderung ein, mir endlich ein Mädel für heute Abend zu suchen. Oh, dort steht schon eine. Ich setze zwei meiner drei Beine in Bewegung, um dem letzten drittel für heute Nacht ein Workout zu bescheren.
Frech ist die Kleine. Die kann was erleben. Aber einen geilen Arsch hat sie – so verdammt prächtig. Ob ich dir einen Drink ausgebe? Bin ich Santa Claus? Geschenke gibt’s nicht – also artig sein, oder Rutenschläge. Sie lacht auch noch, doch ich mein’s ernst. Kannst du Tanzen? Ich meine dreckig? Den Hintern hast du dafür! „Neei…“ – Komm mit, ich bring es dir bei. Ich nehme sie bei der Hand und sag’ ihrer Freundin, dass sie die Kleine nicht so schnell wiederbekommt. Ach ja, sie hat gelogen. Sie kann verdammt dreckig tanzen. Das reicht – komm mit, wir setzen uns auf die Couch dort drüben.
Ich merke langsam aber sicher, wie ich wieder an Anstand gewinne. Wie ich darauf komme? Ich höre ihrem Gespräch zu. „Die sagen alle, dass du die Frauen nur verarscht und so, ich habe nicht den Eindruck. Ich finde dich so…..blablablablabla…..“
Halt die Klappe und Küss mich. Es funktioniert. Sie sagt kein Wort mehr…ach, wie denn auch, wenn ich ihr meine Zunge in den Hals stecke? Die hat gefallen daran gefunden. Oh hübsche Brüste, wie ein Arsch, bloß vorne…und jetzt…
hol’ mir was zu Trinken, ich hab Durst!
Fin? Mehr bekommt Ihr nicht zu lesen…





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