Huren
Frauen…
Sehen Huren, Nutten, Protestierte als Konterfeit für den geldlichen missbrauch des weiblichen Geschlechts an. Man(n) kommt, bezahlt und verschwindet, was einen Dorn im Auge der modernen, selbstbewussten Frau darstellt. Der Mann der 90er dachte, zumindest klischee-belastet nicht weniger so.
Sprechen wir doch das Kind bei dem Namen an: Huren.
Eine Hure ist, wenn man sich dem Klischee bedienen darf, eine Frau, die sich der kommerziellen Zwecke einen Mannes durch Gewalt (des Geldes) anpassen muss.
Ja!
Aber hat sich je eine durchschnittliche Frau in erstaunen versetzt, wenn sie auf einer Rotlichtmeile unerwünscht war?
Denn auch hier spielt die (männliche?) Ökonomie eine entscheidende Rolle.
Huren in großen und weltbekannten Kiezen sind stark. Sie sind wohlhabend. Ja, kein Mann ist notwendig, um ihnen ein Haus zu finanzieren.
Sprechen wir ab jetzt eine eindeutige Sprache:
Es ist ein stinknormaler Dienstag. Der Kiez einer bekannter deutschen Großstadt blüht dennoch auf. Fünfzig Euro, schlägt mir eine Hure, sie ist Blond, hat Brüste prall wie frisch gepflückte Melonen, und ein professionelles Lächeln, noch mal fünfzig Euro, so sagt sie i ihrer erotischsten Stimmelage würde der Sex mit ihr kosten. Ich halte meinen Kopf zwischen die Glastuer, mustere sie von ihren kurzen, dennoch knackigen Schenkeln, bis zu ihren Titten. Ihr Höschen ist leicht verrutscht.
Mitleid erschleicht mich. Ich rede mit ihr. „Hier, ich schenke Dir meine dreißig Euro“, sage ich des besten Willens.
Sprechen wir erneut in Fakten, liebe Männer, aber vor allem liebe Frauen.
Eine selbstständige Hure in einer Großstadt (wie Hamburg) verdient in einem Monat , mehr als ein normaler deutscher Arbeiter in zwei Jahren. Rechnen Sie bitte, und sie kommen auf knapp 60.000 Euro. Das glaubte ich selbst nicht, bis sie ihre Autoschlüssel hervorzog und auf Fernbedienung drückte. Ich sah in eine Enge Gasse, blickte auf, und sah, wie die Rücklichter eines Porsches zweimal aufblinkten, ehe ich mich der Hure wieder zuwandte. Selbstbewusst, geschäftstüchtig. Anscheinend, und das bestätigte mir eine der Prostituierten später, anscheinend bin ich in ein Bordell geraten, deren Huren sich ohne Männer organisieren. Genauer auf das eingehen, was ich und entsprechende Hure(n) noch gemacht haben, will ich nicht. Nur eines will ich loswerden: Diese Frauen, leben ihr Leben. Ich fragte eine, ob sie damit nicht aufhören wolle, was sie belächelte. Bei diesem Monatsgehalt kann ich das verstehen. Es mache ihr Spaß, war ihre Antwort. „Es“ ist ihr Beruf.
Diese Frauen sind nicht minderwertig. Solange wir Männer uns auf deren Territorium bewegen, sind wir schwach. Und das ist ihr Kapital.
Sie kennen unsere Schwachstellen bis ins Detail. Sie manipulieren uns. Für Sex erst 50, dann 200, dann 500 oder mehr Euro. Frauen spotten, Männer nicken.
Eine „Hure“, liebe Frauen, ist für einen Mann keine „Hure“.





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